Barrierefreie PDFs einfach erklärt

PDF-Dokumente begegnen uns jeden Tag. Rechnungen, Formulare, Broschüren, Speisekarten oder Informationsblätter werden meist als PDF bereitgestellt. Für viele Menschen ist das praktisch. Für andere können diese Dokumente jedoch schnell zur Barriere werden, wenn sie nicht zugänglich gestaltet sind.
Das betrifft beispielsweise Menschen mit Sehbehinderungen, motorischen Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten.
Was sind barrierefreie Dokumente?
Barrierefreie Dokumente sind so aufgebaut, dass sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden können, unabhängig von individuellen Einschränkungen oder genutzten Hilfsmitteln. Dazu gehört zum Beispiel:
- dass Texte von Screenreadern vorgelesen werden können
- dass Dokumente logisch aufgebaut und
- dass wichtige Informationen nicht nur visuell vermittelt werden
Warum Barrierefreiheit wichtig ist
Digitale Informationen spielen heute in fast allen Lebensbereichen eine Rolle. Wenn Dokumente nicht barrierefrei sind, können viele Menschen wichtige Inhalte nicht selbstständig nutzen. Sie werden schwer zugänglich oder bleiben vollständig verborgen. Barrierefreie Dokumente fördern digitale Teilhabe und ermöglichen einen gleichberechtigten Zugang zu digitalen Inhalten.
Rechtliche Anforderungen
Digitale Barrierefreiheit ist längst nicht mehr nur ein Thema für öffentliche Einrichtungen. Für viele öffentliche Stellen gelten entsprechende Anforderungen bereits seit mehreren Jahren. Durch gesetzliche Vorgaben wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) betrifft das Thema inzwischen zunehmend auch Unternehmen. Wer jetzt noch nicht handelt, riskiert nicht nur Bußgelder – sondern auch den Ruf, Menschen mit Behinderungen schlicht auszuschließen.
Maschinenlesbarkeit und strukturierte Dokumente
Barrierefreie PDFs kommen nicht nur Menschen zugute. Strukturierte und maschinenlesbare Dokumente gewinnen zunehmend an Bedeutung, weil ihre Inhalte von Suchmaschinen, Assistenzsystemen und KI-Anwendungen besser verarbeitet werden können. Barrierefreie PDFs werden damit zu einem wichtigen Bestandteil moderner digitaler Kommunikation, weit über die reine Zugänglichkeit hinaus.
Wie entstehen barrierefreie PDFs?
Die Grundlage entsteht bereits im Quelldokument, beispielsweise in Microsoft Word. Wer dort sauber arbeitet und Inhalte sinnvoll strukturiert, schafft die wichtigste Voraussetzung für ein barrierefreies PDF. Dazu gehören:
- korrekt verwendete Überschriften
- eine sinnvolle Dokumentstruktur
- beschriebene Bilder
- verständliche Tabellen
Damit daraus anschließend auch ein barrierefreies PDF entsteht, ist zusätzlich ein geeigneter PDF-Export notwendig. Denn nicht jeder Standard-Export, wie durch die Tools von Microsoft Office, übernimmt die Barrierefreiheitseigenschaften vollständig und korrekt in das PDF.
Lösungen wie axesWord helfen dabei, barrierefreie PDFs direkt aus Word zu erzeugen. Für automatisierte Dokumentenprozesse und große Mengen an PDF-Dokumenten ermöglicht axesFlip die barrierefreie Erstellung direkt im Hintergrundprozess.
Barrierefreiheit als Standard
Digitale Barrierefreiheit sollte kein Spezialthema sein, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil moderner Kommunikation, damit Informationen für alle Menschen zugänglich sind, unabhängig davon, welche Fähigkeiten oder Hilfsmittel sie nutzen.
Genau dafür setzt sich axes4 ein: Barrierefreiheit einfacher, effizienter und alltagstauglicher zu machen, damit barrierefreie Dokumente nicht die Ausnahme bleiben, sondern zum Standard werden.
Fazit
Barrierefreie PDF-Dokumente fördern digitale Teilhabe, verbessern die Nutzbarkeit von Dokumenten und gewinnen durch gesetzliche Anforderungen sowie den wachsenden Bedarf an maschinenlesbaren Inhalten zunehmend an Bedeutung. Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sie ist ein wichtiger Bestandteil moderner digitaler Kommunikation