EAA und Massendokumente: Warum barrierefreie PDFs zur Systemfrage werden

Marcel Ludwig
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Mit dem European Accessibility Act und dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz wird digitale Barrierefreiheit für viele Unternehmen verbindlich. Besonders betroffen sind Massendokumente, die automatisiert aus IT-Systemen erzeugt werden. Rechnungen, Vertragsunterlagen oder systemgenerierte Schreiben entstehen täglich in großen Mengen und sind zentraler Bestandteil digitaler Geschäftsprozesse. Genau hier entscheidet sich, ob Barrierefreiheit skalierbar umgesetzt wird oder nicht.

Barrierefreiheit skaliert nicht als Nachbearbeitung

In vielen Projekten wird Barrierefreiheit noch immer am Ende der Prozesskette betrachtet. PDFs werden erzeugt, ausgeliefert und im Zweifel manuell korrigiert. Dieser Ansatz funktioniert bei einzelnen Dokumenten, scheitert jedoch bei automatisierten Dokumentenstrecken. Der Aufwand steigt, die Qualität wird inkonsistent und eine verlässliche Nachweisbarkeit gegenüber Prüfinstanzen fehlt. EAA und BFSG verlangen jedoch stabile, standardkonforme Prozesse, nicht punktuelle Einzellösungen.

Was der EAA für Systemintegratoren konkret verändert

Für Systemintegratoren verschiebt sich mit EAA und BFSG der Anspruch an Dokumentenprozesse grundlegend. Barrierefreiheit wird zu einem festen Bestandteil der Systemarchitektur und damit zu einer Planungs- und Integrationsaufgabe. Dokumentenerstellung lässt sich nicht mehr losgelöst vom restlichen System betrachten, sondern muss strukturell korrekt, reproduzierbar und prüfbar umgesetzt werden.

Genau hier setzt axesFlip an. Statt Barrierefreiheit nachträglich zu ergänzen, wird sie als Teil eines templatebasierten Prozesses definiert. Struktur und Semantik werden bewusst festgelegt, sodass barrierefreie PDFs automatisiert und konsistent entstehen. Für Integratoren bedeutet das weniger Sonderfälle, klarere Zuständigkeiten und eine Lösung, die sich in bestehende Systemlandschaften integrieren lässt.

Besonderer Fokus auf SAP Commerce und SAP-Systeme

In SAP-Commerce-Umgebungen und angrenzenden SAP-Systemen ist die Dokumentenerstellung häufig stark automatisiert und historisch gewachsen. axesFlip bildet hier eine stabile Dokumentenebene. Daten werden aus SAP übernommen, die Dokumentlogik liegt im Template, die barrierefreie Ausgabe erfolgt verlässlich und standardkonform. Für SAP-Commerce-Spezialisten bedeutet das weniger Komplexität und eine saubere Trennung zwischen Business-Logik und Dokumentenstruktur.

Fazit

EAA und BFSG machen Barrierefreiheit zur Pflicht. Für Massendokumente heißt das, sie muss Teil der Systemarchitektur sein. Für Systemintegratoren und SAP-Commerce-Spezialisten wird Barrierefreiheit damit zu einem zentralen Qualitätsmerkmal moderner Dokumentenlösungen. axesFlip unterstützt diesen Ansatz durch einen integrierten, skalierbaren Dokumentenprozess.

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