
SCCON 2026: Mit Smarter Accessibility höher hinaus

„Die SCCON ist genau der richtige Ort für uns.“ Das haben wir vor einem Jahr geschrieben, nachdem wir auf der Smart Country Convention 2025 zum allerersten Mal Messeluft geschnuppert hatten. Schon damals haben wir als Hauptorganisatoren den Gemeinschaftsstand mit der IAAP D-A-CH und weiteren Mitgliedsorganisationen auf die Beine gestellt. Für 2026 wollten wir noch einen Schritt weiter gehen: ein größerer Stand, mehr Partner*innen und ein eigenes Motto.
Herbstwetter ist Messewetter
Am Montag, dem 12. Oktober, ist es so weit. Über Berlin strahlt allerschönstes Herbstwetter, als die ersten von uns zur Schlüsselübergabe in Halle 25 stehen. Monatelang kannten wir Stand 412 nur als Rendering, jetzt sehen wir ihn zum ersten Mal live und in Farbe, mit den Logos aller Partner*innen an der Bühnenwand. Für uns ist klar: Das wird gut.
Drei Messetage später, vom 13. bis 15. Oktober, können wir sagen: Es ist gut geworden. Wir blicken zurück auf unseren Gemeinschaftsstand unter dem Motto „Smarter Accessibility für alle“, auf vier Vorträge, unzählige Gespräche und ein Team, das drei Tage lang alles gegeben hat.

Smarter Accessibility für alle: ein Stand, viele Expert*innen
Die SCCON ist eine der größten Veranstaltungen für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors in Europa. Hier treffen Bund, Länder und Kommunen auf die Unternehmen, die ihre digitalen Angebote umsetzen.
Unser Ziel für 2026: digitale Barrierefreiheit auf der Messe so sichtbar machen, dass niemand daran vorbeiläuft. Deshalb haben wir Partner*innen eingeladen, die das Thema aus ganz unterschiedlichen Richtungen abdecken. Gemeinsam mit Dialog Group, Materna, mindscreen und CAAT, IAAP D-A-CH, der Pfennigparade und dem frisch gegründeten Verein zur Förderung der Barrierefreiheit standen wir in Halle 25. Wer an Stand 412 vorbeikam, fand Ansprechpartner*innen für barrierefreie Dokumente aus Word und PowerPoint, für die Prüfung mit PAC, für Massendokumente, Beratung, Usability, Zertifizierung und Weiterbildung.
Ein riesiges Dankeschön an alle Mitaussteller: Ohne Euch wäre dieser Stand nicht möglich gewesen! Ihr habt gezeigt, was entsteht, wenn sich Expertisen ergänzen, und wir sind uns sicher: Das war nicht unser letzter gemeinsamer Auftritt.
Auf der Bühne: unsere vier Vorträge, viele Perspektiven
Neben den Gesprächen am Stand gab es direkt bei uns auch ein eigenes Programm. Vier Vorträge von axes4 und ein Interview haben gezeigt, wie unterschiedlich der Weg zu barrierefreien Dokumenten aussehen kann.
Aus unserem Team präsentierte Markus Erle im axes4 Newsblock, was es Neues gibt. Beim PDF Accessibility Checker PAC, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, gibt es gleich zwei Neuigkeiten: PAC 2027 bekommt ein komplett barrierefreies User Interface und läuft erstmals auch auf dem Mac. axesWord, laut der Studie PDF-Barrierefreiheit 2026 das Nr. 1 Add-in für barrierefreie PDFs aus Word, hilft mit Version 26.1 schon beim Anlegen der Barrierefreiheit und erstellt barrierefreie PDF-Formulare direkt aus Word. Und mit axesFlip AI kombinieren wir die Stärke großer Sprachmodelle mit unseren bewährten Tools, damit auch große Mengen an PDFs sauber getaggt werden.

Vor einem Jahr hat Markus an unserem Stand noch über den Berliner Rollout berichtet, diesmal erzählte Berlin selbst. Richard Schuster von der Kompetenzstelle für digitale Barrierefreiheit und Usability des Landes Berlin gab Einblicke in eine Verwaltung mit rund 138.000 Beschäftigten. Dank Landeslizenzen für axesWord, axesPDF und axesSlide können dort alle Mitarbeitenden in Haupt- und Bezirksverwaltung mit unseren Tools arbeiten. In sieben Lessons Learned ging es um Rückendeckung durch die Abteilungsleitungen, regelmäßige Schulungen, barrierefreie Vorlagen und eine zentrale Kompetenzstelle. Sein Fazit hat uns gefreut: Die axes4-Produkte sind für ihn derzeit die beste und einfachste technische Lösung für barrierefreie PDFs. Ihr volles Potenzial entfalten sie aber erst, wenn auch die Strukturen in der Organisation stimmen.
Richard SchusterKompetenzstelle für digitale Barrierefreiheit und Usability des Landes Berlin„Die Bereitstellung von ausschließlich barrierefreien Dokumenten ist kein Projekt, sondern ein (nicht endender) Prozess.“
Auch Josephine Schwebler, IT-Architektin Barrierefreiheit im Usability Accessibility Center des IT-Systemhauses der Bundesagentur für Arbeit, war wieder bei uns zu Gast. Unter dem Titel „Wissen und Können“ zeigte sie, wie die BA mit über 100.000 Mitarbeitenden Barrierefreiheit Schritt für Schritt verankert. Zum Wissen gehört, Barrierefreiheit überhaupt sichtbar zu machen, zum Beispiel mit PAC an jedem BA-Arbeitsplatz. Zum Können gehört eine technische Lösung, mit der aus barrierefreien Quelldokumenten PDF/UA-konforme PDFs entstehen. Nach Proof of Concept und Nutzendentests fiel die Wahl auf axesWord und axesSlide. Unser Lieblings-Learning aus ihrem Vortrag: Verbündete sind Gold.
Ein Verein hebt ab. Ein ganz besonderer Programmpunkt: Direkt bei uns auf der SCCON ging der Verein zur Förderung der Barrierefreiheit e.V. an den Start. Zu den Launch Members gehören unter anderem Gottfried Zimmermann, Klaus Miesenberger und Josephine Schwebler. Mit Angeboten wie Knowledge Badges, etwa zu barrierefreiem Lehren und zum European Accessibility Act, will der Verein Wissen in die Breite tragen. Das Motto zum Launch: abheben, feiern, Mitglied werden!

Hinter den Kulissen: ein Stand, viele Hände
Was Besucher*innen am Dienstagmorgen als fertigen Stand erleben, hat für uns schon im Sommer begonnen. Kick-off mit allen Mitausstellern, Logos in Vektorformat einsammeln, Firmenprofile auf der SCCON-Plattform anlegen, Badges im Ausstellerportal bestellen, Vortragsslots über drei Tage verteilen, Standdesign abstimmen, LinkedIn-Posts für jede Partnerorganisation schreiben. Ein Gemeinschaftsstand bedeutet vor allem eins: sehr viel Abstimmung. Und ja, das war zwischendurch auch anstrengend.
Auf der Messe hat sich diese Vorarbeit dann ausgezahlt. Kam jemand mit einer Frage zur PDF-Prüfung, zu Zertifizierung oder zu barrierefreien Word-Vorlagen an den Stand, war die passende Ansprechperson meist nur ein paar Schritte entfernt. Für die Besucher*innen hat das viele Wege gespart, und auch wir Aussteller*innen haben in diesen drei Tagen eine Menge voneinander gelernt.
Ein großes Dankeschön geht an unser eigenes Team, das drei Tage lang mit Energie, Geduld und sehr viel Kaffee am Stand war. Ohne euch wäre dieser Auftritt nicht möglich gewesen!

Was wir von der SCCON 2026 mitnehmen
Als am Donnerstagnachmittag die letzten Kartons gepackt waren, stand die Herbstsonne schon wieder tief über dem Messegelände. Und wir hatten das gleiche Gefühl wie im letzten Jahr, nur stärker: Die SCCON ist der richtige Ort für uns.
Der größere Gemeinschaftsstand hat dem Thema eine Sichtbarkeit gegeben, die keine*r von uns allein erreicht hätte. Die Vorträge aus Berlin und der Bundesagentur für Arbeit haben gezeigt, wie viel Praxisberichte bewirken, wenn Verwaltungen offen über Hürden und Erfolge sprechen. Und beide haben bestätigt, was wir aus vielen Projekten kennen: Gute Software macht barrierefreie Dokumente leicht, dauerhaft verankert wird Barrierefreiheit aber erst mit Schulungen, Ansprechpartner*innen und Verbündeten in der eigenen Organisation.
Du hast am Stand ein Gespräch begonnen, das Du gern weiterführen möchtest? Oder willst Du axesFlip mit Deinen eigenen Dokumenten in einem Proof of Concept testen? Dann melde Dich gern bei uns. Und wer direkt in Word loslegen will: axesWord kannst Du jetzt kostenlos testen.

Save the date: Hier sehen wir uns wieder
Die SCCON 2027 vom 03.-05. Oktober steht schon in unserem Kalender. Bis dahin gibt es aber noch einige Gelegenheiten, uns zu treffen: Am 4. und 5. November 2026 findet der axes4 PDF Accessibility Summit online statt, und am 08.04.2027 freuen wir uns auf den axes4 Day 2027 in Berlin und online.
Danke an alle, die uns in Halle 25 besucht haben, und an alle Partner*innen, die diesen Stand mit uns möglich gemacht haben. Smarter Accessibility für alle!
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